Was in diesen Tagen schwerfällt
Zwischen Behörden, Bestattung und Verwandten bleibt kaum Zeit, um zu überlegen, was eigentlich gesagt werden soll. Und genau das ist das Einzige, woran sich später alle erinnern.
Viele Familien fürchten zwei Dinge: dass die Rede allgemein klingt und auf jeden passen würde. Und dass sie selbst sprechen müssten und es nicht schaffen.
Beides lässt sich abnehmen. Sie erzählen mir von dem Menschen. Den Rest übernehme ich.
Die Trauerrede
Ein Gespräch mit Ihnen, eine geschriebene Rede, gehalten bei der Trauerfeier. Frei von Konfession, wenn Sie das möchten, und mit ihr, wenn Sie das wünschen.
Honorar im Gespräch
Zur Einordnung: Freie Redner liegen in Deutschland je nach Umfang und Anfahrt meist im dreistelligen bis niedrigen vierstelligen Bereich. Was es bei Ihnen ist, sage ich Ihnen im ersten Telefonat, bevor Sie sich entscheiden.
- Ein persönliches Gespräch, telefonisch oder bei Ihnen zu Hause
- Die geschriebene Rede, vorab zum Lesen, mit der Möglichkeit zu ändern
- Die Rede bei der Trauerfeier, in Absprache mit dem Bestattungshaus
- Die Rede als gedrucktes Exemplar für die Familie, wenn Sie es möchten
Stille
Ein ruhiger Raum, weiches Licht, keine Menschen. Zurückhaltend.
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Ein Leben in Worten
Nah: aufgeschlagenes Notizbuch, Handschrift. Kein Gesicht, keine Trauerkleidung.
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Wie es abläuft
Der Anruf
Sie sagen mir, wann die Trauerfeier ist und wo. Mehr brauche ich zunächst nicht. Wenn es zeitlich nicht geht, sage ich das sofort und nenne Ihnen jemanden, der es kann.
Das Gespräch
Eine bis zwei Stunden. Sie erzählen. Ich frage nach. Es gibt kein Formular und keine Liste, die abgearbeitet wird. Oft sind es die kleinen Geschichten, die später im Raum tragen.
Die Rede
Sie bekommen den Text vorab. Was nicht stimmt, wird geändert. Was zu privat ist, bleibt draußen. Sie entscheiden, nicht ich.
Die Trauerfeier
Ich bin vorher da, spreche mit dem Bestattungshaus und der Technik. Sie müssen sich um nichts kümmern.
Häufige Fragen
- Wie kurzfristig geht das?
- Oft innerhalb weniger Tage. Rufen Sie an, auch wenn es sehr schnell gehen muss. Wenn ich es nicht schaffe, sage ich es Ihnen sofort und nenne Ihnen jemanden aus meinem Netzwerk.
- Wir wissen gar nicht, was gesagt werden soll.
- Das ist der Normalfall und kein Problem. Sie müssen nichts vorbereiten und nichts formulieren. Erzählen Sie einfach von dem Menschen, wie Ihnen zumute ist. Das Ordnen ist meine Aufgabe.
- Muss die Rede religiös sein?
- Nein. Sie kann ganz ohne Konfession sein, sie kann Gebete und Segen enthalten, und sie kann beides verbinden. Es ist Ihre Entscheidung, und sie wird nicht hinterfragt.
- Was, wenn wir uns in der Familie nicht einig sind?
- Das kommt häufig vor. Dann spreche ich mit den Beteiligten getrennt. Die Rede muss nicht alles erzählen, und sie muss nicht alles glätten. Sie muss nur wahr sein.
- Darf auch jemand aus der Familie mitsprechen?
- Ja, gern. Ich bereite denjenigen vor und bin daneben, falls die Stimme versagt. Das ist häufiger, als man denkt, und es ist nie peinlich.
Rufen Sie einfach an
Sie müssen sich nichts überlegen und nichts vorbereiten. Ein Anruf genügt, und wir klären in zehn Minuten, ob es passt.
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