Woran es wirklich hängt
Am Thema, nicht am Vortrag. Ein Fachgebiet beantwortet, was Sie können. Ein Thema beantwortet, warum jemand ausgerechnet Sie anruft. Das ist der Unterschied zwischen der ersten und der zweiten Honorarstufe — mehrere tausend Euro, für dieselbe Person.
Am fehlenden Beweis. Ohne Mitschnitt eines echten Auftritts muss ein Veranstalter Ihnen glauben. Das tut kaum jemand, der ein Budget verantwortet.
An der Stimme. Man kann einen perfekten Text haben und ihn so sprechen, dass niemand ihn behält. Der Inhalt entscheidet, ob man zustimmt. Die Stimme entscheidet, ob man zuhört.
Und an der Wiederbuchung. Einmal gebucht zu werden ist Glück. Wieder gebucht zu werden heißt, dass hinterher jemand über den Vortrag gesprochen hat — und dafür braucht es einen Satz, den man weitererzählen kann.
Der Workshop, an einem Tag
Ein Tag in kleiner Gruppe, höchstens zwölf Menschen. Sie arbeiten an Ihrer eigenen Rede, nicht an einer Übungsaufgabe — und Sie sprechen mehrfach, nicht einmal zum Schluss.
Preis auf Anfrage
Termine einmal im Quartal. Schreiben Sie kurz, dann bekommen Sie Datum und Honorar. Die Preise für 2027 werden gerade festgelegt.
- Höchstens zwölf Teilnehmende, damit jede und jeder mehrfach auf die Bühne kommt
- Ihre eigene Rede oder Ihr eigener Pitch als Arbeitsmaterial
- Vom Fachgebiet zum Thema: der Satz, mit dem ein Veranstalter Sie ankündigt
- Arbeit an der Stimme — Tempo, Pausen, Tragfähigkeit im Raum
- Aufnahme und Rückmeldung, damit Sie hören, was andere hören
- Die sieben Schlüssel der Voice-to-Brain®-Methode als roter Faden
- Zugabe: das Speaker-Handbuch als Unterlage zum Mitnehmen
Wohin Sie danach gebucht werden
Damit Sie wissen, worauf Sie hinarbeiten. Das sind die Anlässe, zu denen Unternehmen und Veranstalter tatsächlich Redner suchen.
Fachkonferenz und Kongress
Dreißig bis sechzig Minuten vor Publikum, das Ihr Thema kennt. Hier entscheidet Tiefe, nicht Show.
Kick-off und Jahresauftakt
Unternehmen setzen den Ton für zwölf Monate. Der häufigste bezahlte Anlass überhaupt.
Führungskräftetagung
Kleines Publikum, hohe Honorare, wenig Nachsicht. Wer hier besteht, wird empfohlen.
Kundenveranstaltung
Sie sprechen für ein Unternehmen zu dessen Kunden. Anspruchsvoll, weil Sie zwei Erwartungen gleichzeitig bedienen.
Verbands- und Branchentreffen
Oft der Einstieg. Niedrigere Honorare, aber die Menschen im Saal buchen später selbst.
Messe und Bühnenprogramm
Kurz, laut, ablenkungsreich. Die härteste Schule für den Einstieg in einen Vortrag.
Freie Anlässe
Trauerfeier, freie Trauung, Jubiläum. Andere Welt, gleiches Handwerk — und ganzjährig Nachfrage.
Podcast, Kamera, Online-Bühne
Wächst am schnellsten. Eine Kamera verzeiht weniger als ein Saal, und genau das macht sie zum besten Training.
Was der Markt zahlt
Honorare im deutschsprachigen Raum. Keine Versprechen — eine Einordnung, damit Sie wissen, worüber Sie verhandeln.
500 – 2.000 €
je Vortrag für Einsteiger und lokale Anlässe. Hier beginnt fast jeder.
Quelle: SpeakingStage, Honorar-Guide 20263.000 – 8.000 €
für etablierte Fachspeaker mit eigenem Thema, Videomaterial und Wiederbuchungen.
Quelle: SpeakingStage, Honorar-Guide 2026keine
gesetzliche Voraussetzung. Der Beruf ist nicht geschützt — es gibt keinen Titel, den jemand vergeben müsste. Es entscheidet ausschließlich, was im Saal passiert.
Quelle: Listando, Keynote Speaker60 – 70 %
des Vor-Ort-Honorars sind für Online-Vorträge marktüblich. Gut zu wissen, bevor Sie zu billig zusagen.
Quelle: SpeakingStage, Honorar-Guide 2026Im Workshop
Kleine Gruppe, jemand steht und spricht, die anderen hören zu. Zeigt das Format besser als jede Beschreibung.
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Rückmeldung
Nahaufnahme: Claudia im Gespräch mit einer Teilnehmerin. Das ist der Moment, für den Menschen kommen.
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Video
Ein bis zwei Minuten aus einem echten Workshop, mit Einverständnis der Teilnehmenden.
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So läuft der Tag
Vorher
Sie schicken Ihre Rede oder Ihr Thema. So steht am Tag selbst nichts Fremdes auf der Bühne, und ich weiß, woran wir arbeiten.
Erkennen
Klarheit und Geschichte. Was wollen Sie wirklich sagen, und warum ausgerechnet Sie? Der unbequemste Teil und der wichtigste.
Formen
Botschaft, Stimme, Präsenz. Hier wird geübt, nicht erklärt. Mehrfach, vor Publikum, mit Aufnahme.
Wirken
Der Auftritt und was danach kommt: Wie Sie sich sichtbar machen, ohne sich zu verbiegen, und wie aus einem Auftritt der nächste wird.
Nicht für Sie, wenn
- Sie erwarten einen fertigen Vortrag zum Mitnehmen. Sie bringen Ihren eigenen mit und arbeiten daran.
- Sie möchten zuhören statt sprechen. An diesem Tag steht jede und jeder mehrfach vorn.
- Sie wollen nicht aufgenommen werden. Die Aufnahme ist der Teil, an dem die meisten am meisten lernen — ohne sie fehlt der halbe Tag.
Das steht hier, weil es stimmt. Wenn einer dieser Punkte auf Sie zutrifft, sagen Sie es im Vorgespräch — dann sparen wir uns beide die Zeit.
Häufige Fragen
- Braucht man eine Ausbildung, um Speaker zu werden?
- Nein. Der Beruf ist nicht geschützt, es gibt keine gesetzliche Voraussetzung und keinen Titel, den jemand vergeben müsste. Genau deshalb entscheidet ausschließlich, was im Saal passiert — und das ist der Teil, den man üben kann.
- Was verdient man mit einem Vortrag?
- Einsteiger und lokale Anlässe liegen bei 500 bis 2.000 Euro, etablierte Fachspeaker bei 3.000 bis 8.000 Euro, bekannte Namen darüber. Was Sie erreichen, hängt von Ihrem Thema und Ihrer Sichtbarkeit ab. Eine Zahl für Sie persönlich zu nennen, wäre ein Versprechen ohne Deckung.
- Ich bin freier Redner, keine Bühnen-Speakerin. Passt das trotzdem?
- Ja. Die Grundlagen sind dieselben: zuhören, eine Geschichte finden, sie sprechbar machen. Was sich unterscheidet, ist der Anlass, nicht das Handwerk.
- Muss ich schon Bühnenerfahrung haben?
- Nein. Ein Ausschlussgrund wäre etwas anderes: kein echtes Interesse an den Menschen im Raum. Das lässt sich nicht nachschulen, alles andere schon.
- Wird gefilmt?
- Ja, für Sie selbst. Die Aufnahmen gehören Ihnen und werden nirgends veröffentlicht. Wenn Sie nicht gefilmt werden wollen, sagen Sie es — dann arbeiten wir mit Tonaufnahme.
- Gibt es das auch einzeln statt in der Gruppe?
- Ja, als Voice-to-Brain® Intensiv über zwölf Wochen. Der Workshop ist der Einstieg, das Intensiv ist der ganze Weg — mit eigener Keynote und Aufnahme am Ende.
- Ich habe Angst vor großen Sälen.
- Die haben fast alle, auch Menschen, die Sie regelmäßig auf Bühnen sehen. Lampenfieber verschwindet nicht durch Mut, sondern durch Vorbereitung und Atemtechnik. Beides ist Teil der Arbeit, kein Hindernis davor.
- Ich wurde schon gebucht, aber selten wieder.
- Das ist ein präzises Signal und meistens kein Inhaltsproblem. Wiederbuchungen hängen daran, ob hinterher jemand über den Vortrag gesprochen hat. Dafür braucht es einen Satz, den man weitererzählen kann. Bringen Sie eine Aufnahme mit, dann finden wir die Stelle.
Rund ums Reden mit Wirkung. Mit und ohne KI. Menschlich.
Ich bin auch als freie Rednerin buchbar — und bilde die aus, die es selbst werden wollen.
Trauerfeier, freie Trauung, besondere Anlässe. Die Bühne ist da, wo jemand den Mund aufmacht.
Die Stimme fürs Herz →Erzählen Sie mir Ihr Thema
Zwanzig Minuten, kostenlos und ohne Verpflichtung. Wenn ich danach den Eindruck habe, dass Sie mich nicht brauchen, sage ich Ihnen das.
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